Und zack.. und zack.. und zack…. St. Barth, St. Martin, BVIs

Und wenn der Ort einfach zu schön ist, um hinter den Laptop zu sitzen? Und wenn der Strom manchmal zu knapp ist, um den PC anzuwerfen? Und wenn die Zeit verstrichen ist und man überhaupt nicht mehr weiss, wo man eigentlich beginnen soll? Tja da gibt es nur eine Lösung: die „und zack“ Version. Hier der erste Teil davon.

St. Barth
Nach dem traumhaften Barbuda segelten wir also weiter nach St. Barth. Genauer bezeichnet Saint Barthelemy. Der Name stammt übrigens von Kolumbus himself. Er hat diesen zu Ehren seines Bruders Bartolomeo, respektive dessen Namenspatron, dem Apostels St. Bartholomäus,  benannt. Heute ist die Insel der Crème de la Crème vorbehalten. Die Hauptstadt Gustavia ist ein Mekka für Superyachten. Als wir für einen Platz in der Marina anfragen, erfahren wir schmerzlich, dass wir wohl nicht zu dieser Kategorie gehören. „Es sind alle Plätze bereits für die Bucket Regattas reserviert“. „Die Was?“. Schon wieder eine Regatta von Superyachten? Offenbar segeln im Anschluss an die Caribbean 600 alle Yachten zum nächsten Race nach St. Barth. Was für tolle Nachrichten für Bernhard. Scheint als pausieren wir nun für eine Woche in St. Barth und warten auf den Start. Zugegeben, als französisches Überseegebiet hat die Insel alles was man braucht. Und da wir kein Hotel suchen müssen, ist es für uns sogar erschwinglich. Zudem haben wir mit Shell Beach den wohl einzigen Ort in der Nähe der Stadt gefunden, wo man um sonst ankern darf. Die Bucht ist ausserdem wunderschön und natürlich sonnen sich hier ebenfalls wieder die Schönen und Reichen am Strand. Während ich mich auf dem Schiff gemütlich einrichte und zwischenzeitlich in das angenehm warme Meer springe, widmet Bernhard seine freie Zeit der Begutachtung der neu eingetroffenen Superyachten. Nach einer knappen Woche schauen wir uns den ersten Lauf der J-Class Regatte an und machen uns im Anschluss weiter auf den Weg nach Sint Maarten. Bernhard schmerzt es etwas die weiteren Regattas zu verpassen. Ich jedoch freue mich irgendwie wieder auf eine etwas bodenständigere Insel zu kommen.

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Shell Beach auf St.Barth
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Bernhard kehrt zurück von seiner Yachtbesichtigung. Wir ankern so nahe am Strand, dass wir kein Dinghi benötigen um an Land zu kommen!
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Juhuuu schon wieder eine Regatta 🙂
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Der spektakuläre Final Approach auf St. Barth.
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Sogar eine Segelschule mit Optikursen gibt es hier.
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Es ist wieder eine neue J-Class eingetroffen…
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Die J-Class Yachten donnern über die Startlinie. 

Und zack…. Sint Maarten / Saint Martin
Diese Insel wird von den Holländern und den Franzosen mit einer offenen Grenze geteilt. Zuerst besuchen wir Sint Maarten, wo wir die SY Svea kennen lernen. Ein junges Paar aus der Schweiz. Wir dachten ja lange, dass nicht so viele junge Paare unterwegs sind. Aber durch sie haben wir erfahren, wie viele es „von uns“ gibt. Und auf einmal befinden wir uns zu acht in der Happy Hour. Gemeinsam mit der Svea beschliessen wir auf die französische Seite der Insel zu wechseln, da das holländische Flair hier leider auf Heineken Werbung und Bierstände reduziert ist. Die Marina Port Royale in Marigot ist viel schöner gelegen und gefällt uns so gut, dass wir dort einige Nächte bleiben. Durch die Svea lernen wir hier auch die Buna Luna kennen. Ebenfalls ein junges Paar; und Franziska kommt sogar aus Thun! Wir geniessen einige Abende zu sechst und anschliessend machen Bernhard und ich uns auf den Weg zu den British Virgin Islands….

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Marina Port Royal in Marigot

Und zack….British Virgin Island, BVIs
Während es mich in St. Martin irgendwie nicht mehr so ins Wasser gezogen hat, kann ich hier endlich wieder baden und schnorcheln. Die ersten Tage verbringen wir im North Sound von Virgin Gorda. Die BVIs sind voll mit Charterschiffen. Der Vorteil: es gibt eine Infrastruktur. Nebst free Wifi geniessen Bernhard und ich sogar ein kostenloses Open Air Kino. Wir schauen uns „Auf der Flucht“ an. Typisch Schweizerisch überlege ich mir, ob wir vielleicht etwas früher dort sein sollten, um gute Plätze zu ergattern. Allerdings sind wir letztendlich die einzigen im Kino und können uns ganz gemütlich den besten Platz aussuchen. Einige Tage später treffen dann auch die Svea, die Good Times und die Buna Luna im North Sound ein. Und wir beschliessen mit der Svea und der Buna Luna die BVIs gemeinsam zu entdecken. Da wir etwas unter Zeitdruck stehen, wie immer, lassen sich die beiden Crews auf unseren BVI Eiltempo-Törnvorschlag ein. Wie sie das erlebt haben könnt ihr gerne auf ihren Blogs nachlesen. Das Stichwort „Schnorchelstress“ sagt aber bereits einiges… 😉
Wir geniessen die Flottillen-Tage mit ihnen sehr und es fällt uns schwer uns von ihnen zu verabschieden. Hoffentlich auf bald!

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Unser erster Ankerplatz auf den BVIs – Saba Rock im North Sound von Virgin Gorda
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Wandergrüppli Svea, Good Times und Jolene
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The Bath auf Virgin Gorda. Steinformationen vom Schönsten!
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Wir bereiten das gemeinsame Abendessen vor. 
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Willy T. Eine alte Schooner zur Bar umfunktioniert steht mitten im Ankerfeld.
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Uns gefällt aber dieses Ambiente besser.
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Auf Jost van Dyke klarieren wir aus und verabschieden uns von der Flottille sowie von den BVIs. 

Und zack…
Unser nächstes Ziel heisst Turks and Caicos und später dann Bahamas. Das wohl untiefste Segelgebiet in der Karibik. Ob das mit unserem Tiefgang von 2.20m
klappt? Jeder der die Bahamas kennt und mich nach unserem Tiefgang fragt, schaut mich etwas mitleidig an. Naja, das wir schon passen und wir sind ja Meister im „Knäppeln“ (also manchmal mehr und manchmal weniger…).

Liebe Grüsse
Marianne

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Eine Gruppe Delphine begleitet uns auf den ersten Meilen nach Turks & Caicos.

 

4 Gedanken zu “Und zack.. und zack.. und zack…. St. Barth, St. Martin, BVIs

  1. Salome 29. Mai 2017 / 7:58

    Hallo Schwösterli
    „So guät“, die „und zack“ Methode eignet sich nicht nur fürs Kinderbuchvorlesen, sondern klappt wirklich auch tip top bei Blogeinträgen 🙂
    Liebe Grüsse an die ganze Crew
    Salome und Family

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  2. Susi Müller 2. Juni 2017 / 11:18

    Liebi Marianne
    Das sind ja wunderschöne Bilder! Geniesst es weiterhin – bei uns ist der Sommer auch eingekehrt und ich habe mich in Gümligen (meiner neuer Arbeitsort) sehr gut eingelebt.
    Wünsche Euch ganz schönes Pfingstweekend und bin gespannt auf die nächsten Einträge
    toitoitoi bei Segelrace :-)))

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  3. frauke 18. Juni 2017 / 18:54

    Schön sind sie deine ‚Zackbeiträge‘. Und schön war es mit euch auf den BVIs! Wir sind noch in Horta und vielleicht sehen wir uns:) Liebsten Gruss von der Svea…

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